Glaspalast Berlin - Märchen unter Glas

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Spielplan & Karten

Karten unter 030 - 93 93 58 555, den Links hier im Spielplan oder an der Theaterkasse

Öffnungszeiten Theaterkasse:
MO Ruhetag 
DI bis SA 16-20 Uhr
SO 14-18 Uhr

Zahlungsmöglichkeiten an der Theaterkasse: bar und EC-Karte.
Gekaufte Karten werden nicht zurückgenommen.

Eintritt:
regulär: 13 Euro
Kind (4-13 Jahre): 6,5 Euro


An Feiertagen (24./25./26.12 und 31.12.):
regulär: 14 Euro
Kind (4-13 Jahre): 7 Euro


Gutscheine in beliebiger Höhe buchbar.

Karten-Telefon Mo 13-17 Uhr / Di-Fr 13-20 Uhr:
030 - 93 93 58 555

Gruppen- und Weihnachtsfeieranfragen an: post@glaspalast.berlin

Essen und Getränke dürfen im Glaspalast verzehrt werden.

Dezember
Freitag
15.12.2017
17:30
Schneewittchen
Das tapfere Schneiderlein
Preis
19:00
Dornröschen
Rotkäppchen
Preis
20:30
Schneewittchen
Rapunzel
Preis
22:00
Schauermärchen: Hänsel und Gretel
Machandelbaum
Preis
Samstag
16.12.2017
15:30
Dornröschen
Das tapfere Schneiderlein
Preis
17:00
Schneewittchen
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
19:00
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
20:30
Dornröschen
Aschenbrödel
Preis
22:00
Schauermärchen: Hänsel und Gretel
Machandelbaum
Preis
Sonntag
17.12.2017
15:30
Dornröschen
Aschenbrödel
Preis
17:00
Frau Holle
Hase und Igel
Preis
18:30
Rapunzel
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Dienstag
19.12.2017
10:00
Märchenvorstellung für Schul- und Kitagruppen
5 € pro Person
Preis
17:30
Schneewittchen
Fischer un sin Fru (Fast ausverkauft)
Preis
19:00
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
20:30
Gevatter Tod
Die Bremer Stadtmusikanten (Fast ausverkauft)
Preis
Mittwoch
20.12.2017
19:00
Rapunzel
Das tapfere Schneiderlein (fast ausverkauft!)
Preis
20:30
Der gestiefelte Kater
Rotkäppchen (fast ausverkauft!)
Preis
Donnerstag
21.12.2017
19:00
Schneewittchen
Rapunzel (fast ausverkauft!)
Preis
20:30
Aschenbrödel
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Freitag
22.12.2017
19:00
Rapunzel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Schauermärchen: Hänsel und Gretel
Gevatter Tod
Preis
Samstag
23.12.2017
15:30
Hans im Glück
Aschenbrödel
Preis
17:00
Rapunzel
Fischer un sin Fru
Preis
19:00
Fischer un sin Fru
Schneewittchen
Preis
20:30
Rapunzel
Der gestiefelte Kater
Preis
Sonntag
24.12.2017
19:00
Aschenbrödel
Rapunzel
Preis
20:30
Der Fischer un sin Fru
Hase und Igel
Preis
Montag
25.12.2017
15:30
Hans im Glück
Hase und Igel
Preis
17:00
Fischer un sin Fru
Rapunzel
Preis
19:00
Fischer un sin Fru
Hase und Igel
Preis
20:30
Rapunzel
Der gestiefelte Kater
Preis
Dienstag
26.12.2017
15:30
Hans im Glück
Hase und Igel
Preis
17:00
Fischer un sin Fru
Rapunzel
Preis
19:00
Der gestiefelte Kater
Rapunzel
Preis
20:30
Gevatter Tod
Hase und Igel
Preis
Mittwoch
27.12.2017
15:30
Schneewittchen
Rumpelstilzchen
Preis
17:00
Aschenbrödel
Rumpelstilzchen
Preis
19:00
Fischer un sin Fru
Gevatter Tod
Preis
20:30
Schneewittchen
Rotkäppchen
Preis
Donnerstag
28.12.2017
15:30
Hans im Glück
Aschenbrödel
Preis
17:00
Fischer un sin Fru
Schneewittchen
Preis
19:00
Schneewittchen
Der gestiefelte Kater
Preis
20:30
Fischer un sin Fru
Rotkäppchen
Preis
Freitag
29.12.2017
15:30
Fischer un sin Fru
Schneewittchen
Preis
17:00
Fischer un sin Fru
Schneewittchen
Preis
19:00
Schneewittchen
Fischer un sin Fru
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Schauermärchen: Gevatter Tod
Machandelbaum
Preis
Samstag
30.12.2017
15:30
Fischer un sin Fru
Schneewittchen
Preis
17:00
Fischer un sin Fru
Schneewittchen
Preis
19:00
Das Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
20:30
Schneewittchen
Fischer un sin Fru
Preis
22:00
Schauermärchen: Gevatter Tod
Machandelbaum
Preis
Sonntag
31.12.2017
18:00
Silvester-Paket
Essen&Trinken, Märchen&DinnerForOne, Live Band
Preis
20:00
Dinner For One
Live im Pfefferberg Theater (Fast ausverkauft!)
Preis
21:30
Dinner For One
Live im Pfefferberg Theater
Preis
22:00
Auf die 12!
Märchen, Dinner41, Sekt und Party für 29 €
Preis
23:15
Dinner For One
Live im Pfefferberg Theater
Preis
Januar
Dienstag
02.01.2018
19:00
Schneewittchen
Das tapfere Schneiderlein
Preis
Mittwoch
03.01.2018
19:00
Aschenbrödel
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Donnerstag
04.01.2018
19:00
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
Freitag
05.01.2018
19:00
Schneewittchen
Hase und Igel
Preis
20:30
Aschenbrödel
Gevatter Tod
Preis
Samstag
06.01.2018
15:30
Froschkönig
Aschenbrödel
Preis
17:00
Schneewittchen
Hase und Igel
Preis
19:00
Rapunzel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Schneewittchen
Rotkäppchen
Preis
Sonntag
07.01.2018
15:30
Froschkönig
Schneewittchen
Preis
17:00
Aschenbrödel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
18:30
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
Dienstag
09.01.2018
19:00
Rapunzel
Rotkäppchen (neu!)
Preis
Mittwoch
10.01.2018
19:00
Schneewittchen
Gevatter Tod
Preis
Donnerstag
11.01.2018
19:00
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
Samstag
13.01.2018
15:30
Aschenbrödel
Hase und Igel
Preis
17:00
Aschenbrödel
Rapunzel
Preis
19:00
Schneewittchen
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Gevatter Tod
Machandelbaum
Preis
Sonntag
14.01.2018
15:30
Rapunzel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
17:00
Rapunzel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
18:30
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
Dienstag
16.01.2018
19:00
Schneewittchen
Rotkäppchen
Preis
Mittwoch
17.01.2018
19:00
Hase und Igel
Rotkäppchen
Preis
Donnerstag
18.01.2018
19:00
Fischer un sin Fru
Schneewittchen
Preis
20:30
Premiere: Mädchen ohne Hände
Rotkäppchen
Preis
Freitag
19.01.2018
19:00
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Mädchen ohne Hände
Rotkäppchen
Preis
Samstag
20.01.2018
15:30
Schneewittchen
Rumpelstilzchen
Preis
17:00
Rumpelstilzchen
Schneewittchen
Preis
19:00
Schneewittchen
Der gestiefelte Kater
Preis
20:30
Fischer un sin Fru
Rotkäppchen
Preis
22:00
Mädchen ohne Hände
Rotkäppchen
Preis
Sonntag
21.01.2018
15:30
Rumpelstilzchen
Aschenbrödel
Preis
17:00
Schneewittchen
Fischer un sin Fru
Preis
18:30
Der gestiefelte Kater
Rotkäppchen
Preis
Dienstag
23.01.2018
19:00
Schneewittchen
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Mittwoch
24.01.2018
19:00
Rapunzel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
Donnerstag
25.01.2018
19:00
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
Freitag
26.01.2018
19:00
Hänsel und Gretel
Rotkäppchen
Preis
20:30
Dornröschen
Hase und Igel
Preis
22:00
Gevatter Tod
Machandelbaum
Preis
Samstag
27.01.2018
15:30
Frau Holle
Hans im Glück
Preis
17:00
Dornröschen
Hase und Igel
Preis
19:00
Aschenbrödel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Gevatter Tod
Machandelbaum
Preis
Sonntag
28.01.2018
15:30
Froschkönig
Rumpelstilzchen
Preis
17:00
Frau Holle
Dornröschen
Preis
18:30
Dornröschen
Rotkäppchen
Preis
Dienstag
30.01.2018
19:00
Rapunzel
Hase und Igel
Preis
Mittwoch
31.01.2018
19:00
Aschenbrödel
Rapunzel
Preis
Im Theatersaal
Donnerstag
28.12.2017
19:30
Das Wintermärchen / Der eingbildete Kranke / Hamlet / Viel Lärm um nichts
Preis
Unsere Märchen

So themenreich der Grimmsche Märchenschatz auch ist, so weit gefächert spiegelt er sich im Programm: da gibt's Klamaukspektakel, stille und gruslige, erotische und schräge, romantische und finstere Märchen. Und schon wird die Bühne zum bunten Gabentisch, auf dem für jeden etwas dabei ist: höchst unterhaltsames Vergnügen für die ganze Familie – nachmittags für Kinder und abends für Erwachsene. Unser speziell entwickeltes Format von zwei halbstündigen Märchen pro Vorstellung führen ans Licht, wie eng der krude Charme dieser Märchen, ihre befremdliche Komik und der sperrige Schauder mit den ureigensten Ängsten und Hoffnungen eines jeden verbunden sind.

Hase und Igel

Der Klassiker schlechthin, unser Urgrimm. So lehrten uns die Gebrüder Jacob und Wilhelm, ihre Lügenmärchen spielend wahr zu machen: mittels zwei Akteuren, einem bierdeckelwinzigen Bühnchen und großer Liebe zum wortwörtlichen Detail. Der Originaltext sei so heilig als die Bibel und ernst genommen wie ein Shakespeareschinken. Was da steht, gelte als strenge Handlungsanweisung, auch und gerade wenn der Hase geschlagne dreiundsiebzig Runden mit dem Igel wettrennt. Wer spielt die Igelfrau? Und wie, bittschön, fällt man glaubhaft 73 Mal auf denselben billigen Trick rein? Nun, recht simpel: mit Hilfe des Publikums und mit größtem Vergnügen, ja, das geloben wir: Grimm frei auf dem Märchenberg!

mit Michael Schwager | Roger Jahnke | Andreas Klopp
und Torsten Schnier | Vlad Chiriac

Die Bremer Stadtmusikanten

Das weltberühmte Vierergespann, welches die Initiative ergreift, um mehr aus dem eigenen Leben zu machen, denn “was Besseres als den Tod findest du überall!” Ein Märchen über eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Doch gibt es der Helden bekanntlich Vier, was bei zwei Akteuren pro Märchen zu unterhaltsamen Schwierigkeiten führen könnte – da muss das Publikum dann vielleicht auch schon mal mithelfen, auf dass dieses Märchen gelinge.

mit Carsta Zimmermann
und Vlad Chiriac

Dornröschen

Einmal wieder Kind sein. Ist es nicht das, was sich Jeder mal wünscht!? Einmal wieder loslassen, seinem inneren Spieltrieb nachgehen und auch einfach mal wieder ganz naiv Fragen stellen dürfen: Das ist etwas, wovon wenige Erwachsene Gebrauch machen dürfen. Dabei ist es doch die infantile Spielwut und Kreativität eines Kindes, von der wir Erwachsene am meisten lernen können, und die in jedem von uns tief verwurzelt sind. Kind sein ist keine Lebensphase, sondern ein Teil des Menschseins. Es schlummert auch in Euch und wartet nur darauf, aus seinem Dornröschen-Schlaf wachgeküsst zu werden. Auf dass das Spielen nie mehr ein Ende findet!

mit Ina Gercke
und Carsta Zimmermann

Aschenbrödel

“Bleibe immer fromm und immer gut. Und ich werde immer um Dich sein.”

Immer. Immer. Immer. Ein Glücksversprechen, dass einem Kind von seiner Mutter gegeben wurde und nicht eingelöst wird. Stattdessen entdeckt das Kind eine Welt, die seinem Urvertrauen und Grundgerechtigkeitssinn einfach nicht entspricht. Und doch lässt es sich nicht sein Rückgrat brechen und kämpft für sein Glücksversprechen. Für immer!

mit Claudia Graue | Anne Welenc
und Roger Jahnke | Torsten Schnier

Fischer un sin Fru

...Die lebten dermaleinst in einer alten Hütte und kamen nicht voran. Ja, wohin denn auch!?

„Mine Fru, die Ilsebill will dat nicht so, als ick wohl will?“ – Sowas könnte uns ja nicht passieren. Diese (ur)uralte, verschroben krude Mär gieriger Unersättlichkeit? Hat nichts mit uns zu tun. Doch warum fühlen wir uns dann so berührt? Wie wäre es, wenn es doch geht: Immer weiter, immer höher, immer größer! Und doch immer unzufriedener. Wann ist es Zeit, mit träumen aufzuhören, wenn auf einmal jeder Traum zum Greifen nah ist? Aus dem „Es war einmal...“ wird Jetzt und Hier.  Sind wir nicht alle ein bisschen Ilsebill?

mit Torsten Schnier | Roger Jahnke
und Carsta Zimmermann

Rotkäppchen

Was ein adrettes Mädel, ganz wandelnde Unschuld, was kann da schon schief gehn...

Nun, wir wurden angehalten, dieses Märchen aus dem Kinderprogramm zu streichen: Aufgewühlte Eltern hatten ihren Schützlingen hernach zu vieles zu erklären. Liest man es vor, so ist es recht erbaulich. Was man sich dazu denkt, bleibt ja privat. Doch führt man es wortgetreu aus, wird es brisant. Denn dieser Wolf hat in der Tat nur Eins im Sinn: ... – Richtig, die Großmutter, was dachten Sie denn? Und wie verschlingt er sie im Bett? Richtig: Mit einem einzigen Haps, wir spielen Ihnen das gern mal vor. Keiner, nicht mal das Publikum, geht aus diesem Märchen so sündenfrei jungfräulich heraus, wie er hinein kam. Lassen Sie sich mit Rotkäppchen in Versuchung führen, kommen Sie mal vom Wege ab, und entdecken Sie den Wolf in sich!

mit Ina Gercke | Samia Chancrin | Katrin Schwingel
und Michael Schwager | Vlad Chiriac | Christoph Bangerter

Frau Holle

Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin.

Im stetigen Wettkampf um Anerkennung innerhalb der Gesellschaft wird Anarchie als produktives Schöpfungselement einfach vergessen. Immer höher, immer weiter, immer schneller und am Ende bekommt doch nur ein Sieger die Goldmedaille. Aber was ist mit all den Anderen, die neben dem Siegertreppchen stehen? Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert, so heißt es. Und schon steht die Welt offen: Wer sich gut benimmt, bekommt Einsen; die anderen aber Sexappeal.

mit Friederike Maria Nölting | Claudia Rippe

und Ina Gercke

Schneewittchen

Schneeweiß, blutrot und schwarz wie die Seele der Stiefkönigin... Falschheit, Missgunst, Eitelkeit und wunderschöne Morde, ein zartes Kind im Schnee mit sieben zweifelhaften Zwergen: Ein praller Klassiker, der uns aber auch nichts erspart. Phantastisch wie kaum je drängt in diesem Märchen chaotische Poesie, groteske Absurdität und schrullige Ungeheuerlichkeit mit ungezähmter Wildheit ins Zwielicht und möchte sich uns glaubhaft machen. Verschlafen Sie nicht den schönsten Alptraum, der je geträumt wurde!

mit Samia Chancrin | Katrin Schwingel

und Anne Welenc

Hans im Glück

“Ein kleines Glück wird einmal groß…” Ein Märchen, das genauso die Erfolgsgeschichte des ehemaligen Hexenkessels erzählen könnte:  Vom parasitären Punk-Theater im Hinterhof zur paradiesischen Parkbühne bis hin zu einem prachtvollen Prunktheater. Diese einmalige Geschichte dieses “Hans-Im-Glück-Theaters”, dessen Ensemble mit seinem naiven Optimismus und seiner Spielwut stets gewachsen ist und mit einer freudigen Gelassenheit jeglichen Niederschlag am Ende doch zu einem Erfolg umwandeln konnte, ist nicht anders zu erzählen, als das Märchen einfach zu (er-)leben.

mit Torsten Schnier | Vlad Chiriac

und Carsta Zimmermann 

Rapunzel

“Rapunzel, lass mir Dein Haar herunter...”, Worte einer Mär, die mindestens so altbekannt sind, wie seine Autoren, die sie schriftlich für die Nachwelt  festgehalten haben. 

Jeder kennt dieses Märchen: Eine Geschichte der Erfüllung sehnlichster Wünsche und der ersten großen und immerwährenden Liebe. Doch lassen wir dieses Märchen Wirklichkeit werden, beginnt es von uns Besitz zu ergreifen und plötzlich gehen die Figuren in uns über. Auf einmal ist es das Märchen, das den Zuschauer beobachtet und in Frage stellt. Alles steht Kopf und es eröffnen sich Abgründe, die nur noch in einer opulenten Barock-Oper Ausdruck finden.

mit Claudia Graue | Friederike Maria Nölting | Claudia Rippe
und Vlad Chiriac | Andreas Klopp

Hänsel&Gretel

Der alltägliche Schockreport über Aussetzung und Missbrauch erregt unser Empörtsein, und angewidert blättern wir zu Börse oder Sport. Doch wenn sich Hänsel und Gretel klammheimlich zu uns in die Hütte stehlen, sind sie längst tot: Verdarbt, erfroren, aufgezehrt. In sich gekehrt und schüchtern beichten uns die kleinen Leichen, wie ihnen widerfuhr. Und irgendwie gelingt es den Gespensterchen, uns mitzuzerren in ihr namenloses Grauen: Wir werden selbst das Kind, stehen gottlos in der kalten Waldnacht rum, alleingelassen, verloren... Mama? Papa? Hört uns denn keiner? Kommt nirgends Hilfe her? Nein?  Nein, nur die böse Hexe hört unser Rufen und alles, alles kommt noch immer schlimmer: Kein schönes Märchen, das! Weil es kein Märchen ist.

mit Torsten Schnier | Vlad Chiriac
und Ina Gercke

Der gestiefelte Kater

„... der Dritte aber bekam nur einen Kater.“ Wo bitte geht’s denn hier zum Happyend? Keine Chance! Dies nämlich ist das Märchen über uns selbst: Mit fast keinen Mitteln größtmögliches Theater zu erspielen, demütig im Autorensinn und selbstlos im Dienst unseres Publikums, dies ist seit je unser Konzept. 

mit Carsta Zimmermann
und Torsten Schnier | Roger Jahnke | Vlad Chiriac

Das tapfere Schneiderlein

Was macht man mit einem Kerl, der heldenhaft den Drachen wachküsst und die Prinzessin erschlägt? Ein Mensch, der alles verdreht, Chaos stiftet und ohne es zu merken auch mal eben Regierungen stürzt?

Es gibt nur eine Lösung: Wir geben ihn zur Versteigerung frei! 

Das tapfere Aufschneiderlein: Männlich, Mitte 30, ca. 1,85 m groß, stubenrein und … pflegeleicht!

Ein Mann, der voller Überraschungen steckt und vor Energie nur so strotzt. Ein Mann, mit dem das Leben zu einem reinen Abenteuer wird! Gönnen Sie sich den Luxus der totalen Anarchie, und holen Sie sich ihn hier und jetzt im Märchenberg ab!

Drei, Zwei, Eins: Deins!

mit Vlad Chiriac
und Michael Schwager | Christoph Bangerter

Machandelbaum

Man meint, Märchen würden „erzählt“. Dabei verhält es sich gerade andersrum: Märchen sind fiese, autonome Parasiten und sie bedienen sich ganz schamlos unserer. Am äussersten Rand der greifbaren Wirklichkeit belauern sie uns wie durch einen venezianischen Halbspiegel. Ihr animalisch lüsterner Voyeurismus erzeugt Gänsehaut und reißt uns in Ihre Abgründe, wie in ein schwarzes Loch. Alles verschwimmt: Ist das die Wirklichkeit, in der Wir leben?

Mit Claudia Graue und Vlad Chiriac

Dinner For One

Same procedure as every year ... Silvester? Ja! Miss Sophie will ihren 91. Geburtstag feiern und lädt mit ihrem Butler James alle dazu ein.  Wer kennt die beiden nicht? Jetzt  sind sie da, nicht in schwarz-weiss sondern ungewöhnlich lebhaft. Die Party kann beginnen...
Die Tafel ist gedeckt und die verschiedenen Gänge werden stilgerecht serviert. Zu nächtlicher Stunde wird nun eine Geburtstagsfeier der besonderen Art gefeiert. Hier begegnen sich gepflegte Tischmanieren und unbändige Theaterlust in zielführender Verstrickung und treiben den komödiantischen Nonsense auf die Spitze.
In der Hexenberg-Version bleibt kein Auge trocken, der genüssliche Ausklang eines turbulenten Jahres wird nicht nur uns amüsieren, sondern könnte der Beginn einer kultverdächtigen Veranstaltung werden.
Cheerio!


Mit Carsta Zimmermann und Roger Jahnke

Gevatter Tod

Eines ist sicher: Der Tod kommt immer. Und er ist nicht zu überlisten. Wer es doch versucht, der kriegt es mit ihr – dem Ende – zu tun.

Ein Märchen, bei dem die Grenzen verschwimmen zwischen Gut und Böse, Leben und Tod. Was ist die Essenz dessen, was wir Leben nennen? Liebe? Trug? Und was passiert wenn wir uns gegen die Mächte stellen, die unsere Welt zusammen halten?

Wider den Tod kein Kraut gewachsen ist.

mit Samia Chancrin und Andreas Klopp

Presse

Neueröffnung des GLASPALASTs

Neueröffnung: Glaspalast vor dem Pfefferberg Theater

Der GLASPALAST BERLIN
Von Februar bis November sind die Märchen im "Sommerschlaf", dann werden sie vom Regisseur Jan Zimmermann liebevoll wachgeküsst und seitens des Ensembles von November bis Ende Februar zum Leben erweckt: "Es war einmal..." von allen Zugvögeln verlassen, nur ein paar Krähen harren aus, bricht sie herein: Die düstere Zeit, in und über usnere Stadt. Der Wind knäult Gräue vor sich her und hochgeschlagenen Kragens an der Seele fröstlend stapft man durch die kahle Stadt.

Auf einmal eine Treppe, ein leises Schimmern: Ein Palast – wild umwuchert und lichtdurchflutet. Sein Glas – durch die innere Wärme mild beschlagen und von des Winters klirrender Kälte liebevoll mit Eisblumen bepflanzt. Muntres Geraune, durch den Glühweinnebel, schemenhaft im Kerzenschein: über den Köpfen das Sternenzelt.

"Es war einmal..."? Du gute Güte: Grimmis! Plötzlich sitzt man behaglich in Rapunzels Gewächshaus, Schneewittchens Sarg oder Großmutters Wintergarten – dem Glaspalast!

GLASPALAST | Schönhauser Allee 176 | 10119 Berlin

Karten-Hotline: 030-93 93 58 555
Theaterkasse geöffnet Di bis Sa 16 bis 20 Uhr und So 14 bis 18 Uhr und immer 1 Stunde vor der Vorstellung.

Nächste U-Bahn Station | U2 Senefelderplatz

 

Grimmsche Märchen

Der Grimmsche Märchenschatz

Das an Shakespeare geschulte Ensemble lässt in diesem verwunschenen Ort alle Verheißungen wahr werden – indem sie die Märchen einfach ernst nehmen. Da gibt's Klamauk-Spektakel, stille und gruslige, erotische und schräge, romantische und finstere Märchen. Der GLASPLAST bietet ihnen fruchtbaren Boden und plötzlich werden diese kleinen Märchen zu großen Geschichten, die sich emporschwingen und kleine und große Menschen in ihren Bann ziehen.

16 der beliebten "Grimmis" stehen auf dem Programm des GLASPALASTs, als da wären:

Hänsel und Gretel, Aschenbrödel, Fischer un sin Fru, Der gestiefelte Kater, Froschkönig, Rotkäppchen, Rapunzel, Hans im Glück, Schneewittchen, Das tapfere Schneiderlein, Frau Holle, Hase und Igel, Dornröschen, Die Bremer Stadtmusikanten, Gevatter Tod, Machandelbaum und Rumpelstilzchen.

Winterliches Märchenglück von vier bis 94 Jahren.

Ein Märchenblock beinhaltet zwei Märchen à 30 Minuten.

Hexenberg Ensemble

Von welchen die auszogen, Theater zu machen

Nach über 60 klassischen Open-Air- und winterlichen Grimm-Inszenierungen, nach über 20 Jahren kontinuierlichen Erfolgs fühlte sich der Hexenkessel überreif für neue Entfaltungsfreiheiten. Die Sehnsucht nach einem festen Haus, nach einem ganzjährigen Repertoirespielplan für das stetig wachsende Publikum, nach neuen kreativen, technischen und ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten, bestand schon viel zu lange. 

So verließ, angeführt von der künstlerischen Leitung des Hexenkessels, Roger Jahnke und Jan Zimmermann, dessen bewährtes Kern-Ensemble mitsamt dem dazugehörigen Kreativ- und Kompetenzteam die alte Wirkungsstätte und folgte mit allem Mut zum Risiko dem „Ruf des Berges“, wo sie von den Menschen der VIA Schankhallen gGmbH großherzig aufgenommen wurden.

Website | http://www.hexenberg-ensemble.de | http://www.glaspalast.berlin
Facebook |  https://www.facebook.com/HexenbergEnsemble | http://www.facbook.com/GlaspalastBerlin
Instagram | #glaspalastberlin #hexenbergberlin
Youtube | Hexenberg Theater Berlin 

Presse-Kontakt: Anne Laxy
Telefon: (030) 916 82 307 | E-Mail: laxy[at]laxypr.de

Downloads:
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Hexenberg im Pfefferberg Theater Kurztext (PDF | Word)
Allgemeine Presseinformationen (PDF | Word)
Glaspalast Konzept Pfefferberg (PDF)
Pressebilder in Druckauflösung

Impressum

HexenBerg Theaterproduktionsgesellschaft gGmbH

Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

Vertretungsberechtiger Geschäftsführer: Roger Jahnke und Thorsten Brandt

Sitz: Berlin
Handelsregister: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 173417 B

post@glaspalast.berlin

Info-Telefon während Kassenöffnungszeiten:030 - 93 93 58 555

 

Konzept, Design & Technische Umsetzung

Lime Flavour. Digitale Frische.

 

Unterstützt von

VIA Verbund und VIA Schankhalle Pfefferberg gGmbH
Uwe Tisch und Paradiesfabrik GmbH

 

Fotos

KIKE Photography (Characters)

Daniel Wetzel (Impressionen/ Märchenfotos)

Märchenberg Theater